Azidosetherapie zur Behandlung von latenter Azidose

nach Dr. med. Collier


Azidose Therapie befasst sich mit dem Kern aller Regulationsstörungen, d. h. mit der Entstehung von Krankheit zu einer Zeit, wenn einer Vielzahl subjektiver Symptome noch keine objektiven Befunde gegenüberstehen. Sie erklärt den Übergang von Reiz- und Ermüdungssymptomen zu chronischen Erkrankungen. Hierzu gehören besonders auch degenerative Geschehen des Bewegungsapparates - wie z.B. Rheuma und Osteoporose - und von Allergien und Nahrungsmittelüberempfindlichkeiten.

Es gilt heute als gesichert, dass für fast alle chronische Krankheiten ein säureüberschüssiges Milieu im menschlichen Organismus verantwortlich ist, das durch falsche Ernährung und Essgewohnheiten, aber auch durch Bakterien- und Umweltbelastungen sowie durch veränderte Lebensgewohnheiten, besonders durch Bewegungsarmut und Stress entsteht.

Alle diese Faktoren können zur "Latenten Azidose" führen, das bedeutet, dass die natürlichen Ausscheidungsorgane Lunge, Nieren, Haut und Darm mit dem Abtransport der beim Stoffwechsel anfallenden Säuren nicht mehr nachkommen. Diese Säuren lagert der Organismus in den Blutgefäßen, im Bindegewebe, in den Weichteilen, in Knochen und Gelenkkapseln ab. Daraus können sich zunächst isolierte Beschwerden entwickeln, wie Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe, Schlafstörungen, später rheumatische Erkrankungen oder andere chronische Systemerkrankungen bis hin zu Krebs.

Entsprechend dem Schweregrade der Übersäuerung unterscheidet man drei Stadien:

  1. Die "latente Azidose" (F. SANDER), bei der die Bindegewebe-Depots sich mehr und mehr füllen.
  2. Die "kompensierte Azidose", bei der die Ausscheidungsorgane auf Hochtouren laufen (mit Entzündungen, Erkältungen, Infekten, Katarrhen) und wobei die Alkalireserve des Blutes angegriffen wird, ohne jedoch unter den kritischen Wert von 7,0 abzusinken.
  3. Die "dekompensierte Azidose", bei der die Alkalireserve unter den Normalwert gesunken ist, Blut und Gewebe die Säureflut nicht mehr bewältigen können und die "Vergiftung" des Körper durch Säuren einsetzt (chronische Krankheiten), wie zum Beispiel beim Koma des Diabetikers.

Für unsere Betrachtung ist das Stadium der "latenten Azidose" am wichtigsten, weil es durch Kostumstellung und -änderung der Lebensweise relativ leicht zu beherrschen ist, zum Beispiel durch genügend Bewegung, möglichst an frischer Luft, ausreichendem Schlaf, Lösung psychischer Probleme und durch Verringerung von zu viel körperlichem und seelischem Stress.

Bei der Ernährungsumstellung ist in erster Linie das richtige Verhältnis zwischen säure- und basenüberschüssiger Kost zu berücksichtigen: Mindestens 80 % der Nahrungsmittel sollten basenüberschüssig sein!

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